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Koffer packen für Powerkurztrip

Diese Tage hat mich wohl definitiv der Freizeitstress gepackt. Gestern Eisbrecher Konzert, morgen Mono Inc (Berichte folgen) und dazwischen irgendwie Koffer packen und den Urlaub vorbereiten. Denn am Montag geht es für 4 Tage nach ZÜRICH. Was ich dort mache? Ganz klar, Lost Area besuchen!

Am Dienstag werde ich in Pinkys und Matteos Klamottengeschäft 7sins (http://www.7-sins.ch/)  in Aarau vorbei schauen. Am Samstag spielen Lost Area dann in Zürich ein Konzert und zwischendurch irgendwann werde ich auch noch Mama Trash treffen (uuuh Aufregung!!!). Die restliche Zeit ist für shoppen, entspannen und Stadt angucken eingeplant. 

Heute ist übrigens das neue Video von Lost Area erschienen. Wenn sie es 8 Tage später gedreht hätten, wäre ich zum Dreh in der Schweiz gewesen und darin zu sehen. Aber man kann nicht alles haben -.- 


 

29.11.13 19:05


Der Käferkönig gibt sich die Ehre

Jovian Spin und Samsas Traum – Matrix Bochum am 28. September 2013

Eigentlich hieß es ja, Samsas Traum spielen keine Konzerte mehr. Und irgendwie haben wir es ihm auch alle abgekauft. Umso überraschter war ich, als eines Tages in der Uni der Ticketalarm von Eventim losging und signalisierte, dass der Vorverkauf für Samsas Traum begonnen habe. Ich habe vorher keine Ankündigung gesehen, keine Gerüchte gehört und nix. Ich bin echt ein paar Minuten lang mit dem Handy in der Hand im Kreis gelaufen... ungläubig... überrascht... glücklich... da ich leider so früh schon absehen konnte, dass ich nicht zu beiden Konzerten in der Bochumer Matrix gehen können würde, kaufte ich nur das Ticket für Samstag. Später am Tag kam dann auch die Ankündigung. Am Freitag sollte das Abschlusskonzert wiederholt werden, am Samstag ein Akustikset, Songs vom neuen Album und Überraschungsgäste. Ich fand ich hatte absolut richtig gekauft xD


Aufgrund meines Blutergusses vom the GazettE Konzert, der inzwischen bei jedem Atemzug und jedem Schritt schmerzte, war es klar, dass ich Samsas Traum nur in der ersten Reihe überstehen würde (wir erinnern uns: hinten stehen ist keine Option). Also war ich früh an der Matrix – sehr früh. Entweder hatten die anderen am Tag zuvor zu hart gefeiert oder die Fans sind einfach tiefenentspannt. Naja, mir ist es dennoch lieber stundenlang alleine vor der Halle zu sitzen, als im Ungewissen später loszufahren. Nach und nach kamen auch ein paar Leute zusammen und es hat sich eine wirklich witzige Warteschlangen-Runde gebildet. Und jeder einzelne hatte Kekse dabei. Ehrlich, so viele Kekse gab es noch nie!! Wir haben in der Zeit vor der Halle gegessen, gebastelt, gesungen, gelacht, gefroren, Videos gedreht und sind echt ziemlich dicke zusammen gewachsen. So war der Einlass dann auch relativ entspannt. Zwar mussten wir natürlich die vielen Treppen nach unten laufen, aber das gehört ja auch dazu. Der Endspurt nach der zweiten Tür war da schon etwas weniger friedlich, denn da ging es ja um die endgültigen Plätze vor der Bühne. Ich habe EXAKT den Platz ergattert, den ich ergattern wollte. Erste Reihe vor Gerrit (Bass). Denn erste Reihe vor Jochen (Gitarre) hatte ich bereits 3 Monate vorher gehabt und mittig stehe ich ja nicht so gerne...

Jovian Spin

Wieder einmal eine dieser Vorbands, von denen ich vorher weder etwas gesehen noch etwas gehört hatte. Aber wenigstens waren sie irgendwie sympathisch. Da uns etwas langweilig wurde, haben wir in der ersten Reihe kollektiv angefangen rumzublödeln und die Band hat es als Würdigung für ihre Spielkunst aufgefasst. Haha, auch nett...

Samsas Traum

Begonnen haben sie mit dem Akustikset. Jochen mit Akustikgitarre, Michael mit Cajon und Alex natürlich am Mikrophon. Wow es war toll, ganz großes Kino. Die Songs klangen in der Akustikversion natürlich anders, aber sie waren wunderschön und die Stimmung im Publikum war spitzenmäßig. Nach jedem Song warf Alex sein Textblatt ins Publikum. Das erste landete mittig. Das zweite landete irgendwie bei mir, aber ich habe mich mit meinem Nachbarn darum geprügelt. Beinahe wortwörtlich. Wir hatten halt beide den Zettel in den Händen und als es nicht mehr weiter ging drohte ich an „ich beiß dir ins Ohr“. Das hat anscheinend gewirkt, denn er hat nachgegeben und ich habe nun den Text von „Stromausfall im Herzspital“ an meinem Kleiderschrank hängen. Meinem Nachbarn versprach ich hoch und heilig, er würde den nächsten Zettel bekommen. Ich glaube er war ganz schön traurig. Aber siehe da, den nächsten Zettel habe ich tatsächlich ganz entspannt aus der Luft geschnappt und ihm geschenkt. Ab da waren wir wieder Freunde. Juhuu! Und auch der Text von „Tineoida“ ging an mich, ich schenkte ihn meiner anderen Nachbarin. Ihr Lieblingssong, ich seit dem Tag ihre beste Freundin. Nach den 5 Akustiksongs gab es eine kleine Umbaupause und dann ging es weiter mit dem normalen Set. Die Stimmung fand ich abnormal gut. Alex schien gut drauf zu sein und die Fans waren es auch. Einfach eine riesengroße Party! Als dann noch Michael Puchala und Daniel Schröder dazu kamen, waren wir natürlich alle vollkommen aus dem Häuschen! Das nenne ich mal eine Überraschung! Und die beiden haben es sichtlich genossen auf der Bühne zu stehen. Laut Alex' Aussage haben sie zum ersten Mal eine Wall of Death von der Bühne aus gesehen und das glaube ich gerne. Sie standen vorne am Bühnenrand und haben einfach mit großen Augen dabei zugesehen, wie sich die Menge erst teilte und dann wie die bescheuerten aufeinander zu gerannt ist. Von oben muss das aber auch echt irre aussehen...

Wie immer war auch dieses Konzert viel zu schnell vorbei. Aber Alex ließ uns zum Glück nicht ohne 2mal „Kugel ins Gesicht“ ins Bett gehen, versprach dass es 2014 eine Tour geben wird und dass sie überlegen, ob Michael Puchala und Daniel Schröder wieder Teil der Band werden. Wow, so viele gute Nachrichten auf einmal muss man auch erstmal verdauen.

Nach dem Konzert

Tot aber glücklich! Ja, das trifft es ziemlich gut. Alex kam sogar noch zum Autogramme geben und Fotos schießen raus. Dabei war lieb und nett und der Andrang war riesig. Leider wurde mein erstes Foto nichts und ich war ziemlich enttäuscht. Aber ich bin dann später nochmal zu ihm hin und habe gefragt, ob wir noch eins machen können. Klar! Kein Problem! Aber jemanden zu finden, der es machen wollte, das war dann plötzlich ein Problem. Der erste, den ich fragte schüttelte nur verängstigt mit dem Kopf, der zweite rannte einfach weg und der dritte versuchte sich damit rauszureden, dass er von dieser neumodischen Technik keine Ahnung habe. Ich glaube diesen drei verdanke ich es, dass Alex auf meinem Foto fast ein bisschen lächelt. Danke =) Leider sieht man mein tolles „Ich hasse Alexander Kaschte“ Shirt auf dem Foto nicht...


27.11.13 20:05


Spontankonzert mit Zwischenfall

the GazettE – FZW Dortmund am 25. September 2013

the GazettE war für mich immer eine Band, die mir zwar nicht wichtig war, die ich mir aber gerne mal live ansehen wollte. Falls sie denn dann mal wieder nach Deutschland kommen sollten. Dieses Jahr war es dann endlich so weit. Leider waren die Tickets echt teuer (über 60 Euro), so dass ich mich entschied doch nicht mitzugehen. Ich hielt Ebay im Blick und dort gingen die Tickets teilweise für mehrere hundert Euro über den Tisch. Nach 7 Jahren Pause waren die Fans wohl mehr als hysterisch. Da ich also keine Karte ergattert habe, plante ich meinen Konzerttag um. Ich wollte zur Blutplasma-Spende gehen und danach für die Uni arbeiten. Vormittags kam dann die Nachricht, die alle Pläne zerstören sollte: „Habe ein Ticket für dich. Sind 30€ ok?“ WAAAAS?!? Natürlich ist das ok! Das ist sogar mehr als ok!! Zur Spende ging ich trotzdem noch und danach ging es direkt zum Bahnhof und in die Bahn nach Dortmund. Gegen 16Uhr war ich dann auch endlich mal an der Halle und habe mich zu meiner Freundin in die Schlange gemogelt. Da war die Lage noch entspannt und niemand hat gemeckert. Kurz vor Einlass der VIPs sind meine Freundin und ich die Schlange mal abgelaufen. Die VIP-Schlange ging um 2 Ecken von der Halle. Das waren soooo unendlich viele. Wir sahen unsere Chancen, einen halbwegs akzeptablen Platz zu ergattern schwinden. Denn auch in der normalen Schlange waren noch etliche Leute vor uns... 15 Minuten vor Einlass wurde es dann kuschelig da draußen. Es war wesentlich enger als bei den letzten Konzerten, auf denen ich war. Und es wurde auch schon wesentlich mehr gedrängelt, obwohl es ja nichtmal losging! In dem ersten Gedrängel ist auch bereits eine ohnmächtig geworden. Na das macht einem ja Mut... der Einlass war dann wie erwartet chaotisch. Meine Freundin war auf einmal weg, weil sie so schnell wie möglich vor die Bühne wollte. Aber ich habe sie zum Glück wieder gefunden. Wenigstens die Zeit bis zum Beginn wollte ich dann doch mit ihr zusammen stehen. Beim Konzert würde sich das mit Sicherheit ändern. Wir fragten uns zu dem Zeitpunkt, wie überhaupt alle in die Halle passen sollten, denn wir standen bereits sehr weit hinten... zu weit hinten... viel zu weit hinten... katastrophal weit hinten... in der 5. oder 6. Reihe sahen wir eine Bekannte stehen und dachten uns „Boah, da wären wir auch gerne“. Aber das würden wir wohl nie erreichen. Dann nach einer unendlich lang erscheinenden und extrem kuscheligen Wartezeit fing endlich das Konzert an. The GazettE waren grandios! Die Stimmung war extrem! Und es war so eng, dass man keinen Platz zum still stehen hatte. Die Masse war einfach permanent in Bewegung und man musste mit hüpfen. Das ist völlig nach meinem Geschmack xD Es war warm, eng, anstrengend und sehr viele Leute mussten von den Securitys aus der Menge geholt werden. Ohne irgendwas dazu zu tun, schafften wir es nach und nach weiter vor – immer schön Seite an Seite. Nach ca. der Hälfte waren wir dann sogar an unserem Ziel, also der Bekannten, angekommen. Nur dass sie es selber schon in die 3. Reihe geschafft hatte. Wir standen jetzt also ganz ganz vorne und konnten das Konzert in vollen Zügen genießen! Viel zu früh ging das Licht aus und die Band verschwand. Natürlich war allen klar, dass es Zugaben geben würde, aber es macht einen doch jedes Mal traurig. Und die Pause war lang. Zu lang. Erst war der Kreislauf meiner Freundin am schwächeln. Das bekamen wir gerade noch mit Traubenzucker und Wasser hin. Als es ihr wieder gut ging, habe ich schlapp gemacht. Aber leider so richtig. Als mich der Security raus gezogen hat, war ich schon am schimpfen, dass ich zurück will, aber er kannte keine Gnade. Ich wurde in einen Sani-Raum gebracht und auf eine Liege geworfen. Mit der strikten Anweisung liegen zu bleiben. Och menno! Ich bekam Cola (die ich im liegen trinken sollte – ihr Scherzkekse!!) und die haben meinen Blutdruck gemessen. Nach einer angeregten Diskussion über meinen Blutdruck (die fanden ihn niedrig, ich fand ihn verhältnismäßig hoch), haben die irgendwann beschlossen, dass es mir gut geht. Aber da lief dann schon die zweite Zugabe und es erschien mir sinnvoller noch eine gratis Cola zu genießen. Denn ich hätte ja eh ganz hinten stehen müssen... nach dem Konzert habe ich dann meine Freundin wieder gesucht. Sie wollte noch zum Merch. Also habe ich am Rand auf sie gewartet... nach einiger Zeit kam sie zurück und hat es gerade noch so zur Sitzbank geschafft ehe ihr Kreislauf auch wieder abgesackt ist. Cola von der Bar und frische Luft halfen zum Glück. Wow, waren wir an dem Tag anfällig...

Trotz des kleinen Zwischenfalls bin ich der Meinung, dass das eines der besten Konzerte jemals war! Die Stimmung war einfach so positiv und auch wenn alle nach vorne gedrängt haben, war es immernoch freundlich. Meine einzige nennenswerte Blessur war ein Bluterguss an den Rippen und da bin ich mir nichtmal sicher, ob das nicht vielleicht beim raus heben passiert ist.

24.11.13 17:00


Alle guten Dinge sind drei

Lost Area und Lord of the Lost – Kulturfabrik Krefeld am 19. September 2013

Yaay, das dritte Lost Area Konzert innerhalb von zwei Wochen. Bin ich verrückt? Ja, ich glaube schon...

An dem Tag war meine Freundin wieder mit dabei. Besonders praktisch, denn ihre Familie wohnt in der Nähe und so konnten wir dort übernachten und mussten nicht mehr mit der Bahn fahren, sondern wurden von ihren Schwestern gebracht bzw. abgeholt. Ungewohnter Luxus! Als wir an der Halle ankamen, war noch nicht so besonders viel los, aber der harte Kern war bereits da. Witzig war, dass die Schlange in einem überdachten Vordach mit Gitterstäben drumherum war. Hatte etwas von Zoo... klein, eng, kuschelig... bei dem kalten Wetter also recht angenehm. Wir sahen bei unserer Ankunft Fischy etwas abseits stehen und telefonieren. Da ich aber eine Absprache mit Jan hatte, schrieb ich Jan und Matteo, dass wir nun da sind und dass sie raus kommen müssen, wenn sie Geschenke wollen. Als Fischy dann fertig mit telefonieren war, kam er zu uns, um uns zu begrüßen. Er wollte die Geschenke gleich mitnehmen, aber die hat er nicht bekommen. Wir lassen uns ja nicht übers Ohr hauen. Also nahm er stattdessen zwei Mädels mit, die ein Meet&Greet gewonnen hatten. Gemein! Später kamen dann tatsächlich Jan und Matteo raus zu uns. Sie kamen in die Schlange, haben uns umarmt, begrüßt und in aller Ruhe mit uns gequatscht. Von den anderen Fans wurden sie komplett ignoriert. Cool, mehr Rockstars für uns! Als Geschenke gab es dieses Mal selbst gemachte gefüllte Blätterteigschnecken und Obstsalat. Leider verließen sie uns nach einiger Zeit und die langweilige Warterei ging weiter. Man konnte vorm Eingang immer mal wieder Bandmitglieder sehen, aber das war echt ziemlich weit weg, so dass man eigentlich nichts davon hatte. Aber irgendwann ging Chris Fox einfach vom Gelände und verschwand. Meine Freundin und ich haben das beobachtet und wurden nervös. „Chris ist verschwunden. Wie kann der einfach weggehen??“. Und die meisten anderen dachten wohl Chris Harms, also der Sänger vom Headliner, wäre weg und verfielen in noch mehr Panik. Witzige Situation, die sich erst viel später aufklären sollte. Der Einlass verlief trotz weiter Strecken recht entspannt und wir fanden drinnen einen gemütlichen Platz in der zweiten Reihe. Zu uns gesellte sich noch ein riesengroßer Bekannter, den ich auf verdammt vielen Konzerten treffe und mit dem ich fast immer zusammen stehe. Die Halle war klein, aber ganz gemütlich.

Lost Area

Irgendwas war anders als in Berlin. Die Stimmung war nicht so gut, die Fans waren leise und passiv und auch Matteo schien nicht alles zu geben. Die Show war trotzdem gut, aber an Berlin reichte sie nicht heran. War das etwa zu viel Lost Area in zu kurzer Zeit??? Nein, das konnte es nun wirklich nicht sein. Ich fand es schade, dass kaum jemand mitgesungen hat. Dafür haben Matteo und viel zusammen gesungen, besonders langen Augenkontakt gabs immer wieder bei „promise not to hate me if i go away“. Keine Angst, ich werde dich nie hassen. Es wäre trotzdem schön, wenn du bleibst... natürlich blieb er nicht, denn irgendwann war ihre Spielzeit zuende und sie mussten die Bühne räumen. Ich hatte vorher meiner Freundin versprochen, wenn ich ne Setlist bekomme, dann kriegt sie die. Ich habe ja schließlich schon zwei... beim Abbau dann das übliche... Fede wurde gefragt und ich bekam seine Setlist und gab sie halb lachend, halb weinend an meine Freundin weiter. Während dem Umbau sah ich Kristof (Crew von Lord of the Lost) mit einer der Setlists in der Hand über die Bühne gehen. Also schnell seinen Namen gerufen und gefragt, ob ich sie haben kann. Konnte ich. Juhuu! Besser geht’s kaum.

Lord of the Lost

Das ganze Konzert über habe ich mich auf die Zugabe gefreut. Aber die Wartezeit wurde ja zum Glück mit einer guten Show überbrückt. Ein bisschen schade war es, dass die Songs mich nicht mehr überraschen konnten. Aber so ist es eben, wenn man nicht genug bekommt... irgendwas stimmte nicht mit dem Ton, denn es gab ständig Rückkopplungen, die tierisch genervt haben. Nicht nur uns, auch die Band. Class (Bass) war kurzzeitig offensichtlich genervt von den fiesen Tönen auf seinem In Ear Monitor. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie sich das für ihn angehört hat... Chris Harms hatte an dem Tag das Worker Shirt ausm Merch an und warf es ins Publikum. Ich habe es berührt, aber jemand aus der ersten Reihe hat es bekommen. Die Gute hat es aber auch verdient, ein voll liebes und blutjunges Mädchen, das sich wie irre gefreut hat. Nach der letzten Zugabe passierte auf der Bühne irgendwie nichts mehr. Niemand kam zum abbauen und niemand hat Setlisten ins Publikum verteilt. Weil ich groß genug bin, ging ich ganz dreist zu der Säule, die seitlich der Bühne war und an der Class' Setlist hin und nahm sie mir. Ein paar Augenblicke später und mein riesiger Bekannter hätte genau das gemacht. Puh! Meine Freundin kam auch noch an eine der begehrten Setlists. Ich weiß nicht wie und sie weiß es glaube ich auch nicht genau. Jedenfalls hatten wir nun beide die Listen von beiden Bands. Das gabs noch nie!

Nach dem Konzert

Nach dem Konzert das übliche. Auf zum Merch und Autogramme holen. Chris Fox hatten wir ja vorm Konzert nicht gesehen, also wurden wir auch von ihm noch überschwänglich begrüßt. Etwas später erfuhren wir auch, warum er kurz vor Einlass verschwunden war. Er musste nämlich ins Krankenhaus, weil etwas mit seinem Ohr nicht stimmte. Die konnten ihm zum Glück helfen und er war kurz vor Stagetime wieder zurück und hat spielen können. Aufregend! Ich machte ein paar Fotos mit Chris Fox und Matteo. Matteo wollte unbedingt die Queen sein auf einem Foto und so haben wir rumgealbert. Sind ganz coole Schnappschüsse bei raus gekommen :D

Leider nur Handyfotos, deshalb nicht so der Knaller...

Dann Autogramm-Marathon mit beiden Bands: Autogrammkarten, Tickets, Setlisten... es gab viel zu tun. Bei dem Marathon habe ich dann auch auf mysteriöse Weise von beiden Bands zugeflüstert bekommen, dass sie nächstes Jahr wieder zusammen touren werden. Juhuuuu! Matteo und Fede sind immer die ersten, die Backstage verschwinden. Ich nehme an es ist für sie ermüdend, weil sie ja Italiener sind und kein Deutsch können. Jedenfalls fiel meiner Freundin wohl auf, dass ihr von den beiden eine Unterschrift fehlte und sie sagte das ganz ohne Hintergedanken zu Jan (er stand grad bei ihr) und Jan sagte „Ach kein Problem, nimm Mara mit und dann geht ihr kurz hinter und holt euch das Autogramm“. Er erklärte uns noch den Weg ins Backstage und wir zogen los. Weil es da aber groß und verwinkelt war, verliefen wir uns natürlich und begegneten dann Benni (Crew von Lord of the Lost), der sich fürchterlich aufregte, dass er uns dort fand. Alle Erklärungen brachten nix, aber weil wir hartnäckig waren, erklärte er sich bereit Matteo kurz zu uns zu holen. Dessen Reaktion war dafür umso cooler... sinngemäß: entspann dich mal, ich bin jetzt da und passe auf die beiden auf. Wir hatten dann ein paar Minuten alleine mit Matteo und Fede, in denen wir einfach nur ausgelassen geblödelt haben. Mit den beiden KANN man glaube ich nichts anderes machen. Dort erfuhr ich dann auch von Matteo, dass er sich in Berlin die Stimme zerstört hatte und dass er sich deshalb an diesem Tag zurück genommen hat. Schade. Weil es wieder Ärger gab, hat Matteo uns dann nach draußen begleitet und blieb noch einen Moment mit uns im Foyer, wo nicht so viel Trubel war. Plötzlich waren auch Jan und Chris da und ich konnte noch Fotos mit allen drei machen. Jippie!

Kurz bevor wir gehen mussten, fiel mir die Dose ein, in denen die Blätterteigschnecken gewesen waren. Matteo sollte schnell die Dose holen gehen, tat er auch und er kam kauend zu uns zurück „om nom nom“. Schön, dass es euch geschmeckt hat! Weil die Schwester meiner Freundin länger auf sich warten ließ, als gedacht, konnten wir drinnen noch etwas mit den Jungs von LOTL quatschen und ein paar schnelle Fotos mit Class und Disco (Schlagzeug) und ein Foto mit dem tollen Gared machen. Ich mag die Jungs von Lord of the Lost ja schließlich auch, nur habe ich nicht DEN persönlichen Bezug zu ihnen wie zu Lost Area...

Mit Disco und Class


Und mit Gared


22.11.13 17:24


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