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Der Käferkönig gibt sich die Ehre

Jovian Spin und Samsas Traum – Matrix Bochum am 28. September 2013

Eigentlich hieß es ja, Samsas Traum spielen keine Konzerte mehr. Und irgendwie haben wir es ihm auch alle abgekauft. Umso überraschter war ich, als eines Tages in der Uni der Ticketalarm von Eventim losging und signalisierte, dass der Vorverkauf für Samsas Traum begonnen habe. Ich habe vorher keine Ankündigung gesehen, keine Gerüchte gehört und nix. Ich bin echt ein paar Minuten lang mit dem Handy in der Hand im Kreis gelaufen... ungläubig... überrascht... glücklich... da ich leider so früh schon absehen konnte, dass ich nicht zu beiden Konzerten in der Bochumer Matrix gehen können würde, kaufte ich nur das Ticket für Samstag. Später am Tag kam dann auch die Ankündigung. Am Freitag sollte das Abschlusskonzert wiederholt werden, am Samstag ein Akustikset, Songs vom neuen Album und Überraschungsgäste. Ich fand ich hatte absolut richtig gekauft xD


Aufgrund meines Blutergusses vom the GazettE Konzert, der inzwischen bei jedem Atemzug und jedem Schritt schmerzte, war es klar, dass ich Samsas Traum nur in der ersten Reihe überstehen würde (wir erinnern uns: hinten stehen ist keine Option). Also war ich früh an der Matrix – sehr früh. Entweder hatten die anderen am Tag zuvor zu hart gefeiert oder die Fans sind einfach tiefenentspannt. Naja, mir ist es dennoch lieber stundenlang alleine vor der Halle zu sitzen, als im Ungewissen später loszufahren. Nach und nach kamen auch ein paar Leute zusammen und es hat sich eine wirklich witzige Warteschlangen-Runde gebildet. Und jeder einzelne hatte Kekse dabei. Ehrlich, so viele Kekse gab es noch nie!! Wir haben in der Zeit vor der Halle gegessen, gebastelt, gesungen, gelacht, gefroren, Videos gedreht und sind echt ziemlich dicke zusammen gewachsen. So war der Einlass dann auch relativ entspannt. Zwar mussten wir natürlich die vielen Treppen nach unten laufen, aber das gehört ja auch dazu. Der Endspurt nach der zweiten Tür war da schon etwas weniger friedlich, denn da ging es ja um die endgültigen Plätze vor der Bühne. Ich habe EXAKT den Platz ergattert, den ich ergattern wollte. Erste Reihe vor Gerrit (Bass). Denn erste Reihe vor Jochen (Gitarre) hatte ich bereits 3 Monate vorher gehabt und mittig stehe ich ja nicht so gerne...

Jovian Spin

Wieder einmal eine dieser Vorbands, von denen ich vorher weder etwas gesehen noch etwas gehört hatte. Aber wenigstens waren sie irgendwie sympathisch. Da uns etwas langweilig wurde, haben wir in der ersten Reihe kollektiv angefangen rumzublödeln und die Band hat es als Würdigung für ihre Spielkunst aufgefasst. Haha, auch nett...

Samsas Traum

Begonnen haben sie mit dem Akustikset. Jochen mit Akustikgitarre, Michael mit Cajon und Alex natürlich am Mikrophon. Wow es war toll, ganz großes Kino. Die Songs klangen in der Akustikversion natürlich anders, aber sie waren wunderschön und die Stimmung im Publikum war spitzenmäßig. Nach jedem Song warf Alex sein Textblatt ins Publikum. Das erste landete mittig. Das zweite landete irgendwie bei mir, aber ich habe mich mit meinem Nachbarn darum geprügelt. Beinahe wortwörtlich. Wir hatten halt beide den Zettel in den Händen und als es nicht mehr weiter ging drohte ich an „ich beiß dir ins Ohr“. Das hat anscheinend gewirkt, denn er hat nachgegeben und ich habe nun den Text von „Stromausfall im Herzspital“ an meinem Kleiderschrank hängen. Meinem Nachbarn versprach ich hoch und heilig, er würde den nächsten Zettel bekommen. Ich glaube er war ganz schön traurig. Aber siehe da, den nächsten Zettel habe ich tatsächlich ganz entspannt aus der Luft geschnappt und ihm geschenkt. Ab da waren wir wieder Freunde. Juhuu! Und auch der Text von „Tineoida“ ging an mich, ich schenkte ihn meiner anderen Nachbarin. Ihr Lieblingssong, ich seit dem Tag ihre beste Freundin. Nach den 5 Akustiksongs gab es eine kleine Umbaupause und dann ging es weiter mit dem normalen Set. Die Stimmung fand ich abnormal gut. Alex schien gut drauf zu sein und die Fans waren es auch. Einfach eine riesengroße Party! Als dann noch Michael Puchala und Daniel Schröder dazu kamen, waren wir natürlich alle vollkommen aus dem Häuschen! Das nenne ich mal eine Überraschung! Und die beiden haben es sichtlich genossen auf der Bühne zu stehen. Laut Alex' Aussage haben sie zum ersten Mal eine Wall of Death von der Bühne aus gesehen und das glaube ich gerne. Sie standen vorne am Bühnenrand und haben einfach mit großen Augen dabei zugesehen, wie sich die Menge erst teilte und dann wie die bescheuerten aufeinander zu gerannt ist. Von oben muss das aber auch echt irre aussehen...

Wie immer war auch dieses Konzert viel zu schnell vorbei. Aber Alex ließ uns zum Glück nicht ohne 2mal „Kugel ins Gesicht“ ins Bett gehen, versprach dass es 2014 eine Tour geben wird und dass sie überlegen, ob Michael Puchala und Daniel Schröder wieder Teil der Band werden. Wow, so viele gute Nachrichten auf einmal muss man auch erstmal verdauen.

Nach dem Konzert

Tot aber glücklich! Ja, das trifft es ziemlich gut. Alex kam sogar noch zum Autogramme geben und Fotos schießen raus. Dabei war lieb und nett und der Andrang war riesig. Leider wurde mein erstes Foto nichts und ich war ziemlich enttäuscht. Aber ich bin dann später nochmal zu ihm hin und habe gefragt, ob wir noch eins machen können. Klar! Kein Problem! Aber jemanden zu finden, der es machen wollte, das war dann plötzlich ein Problem. Der erste, den ich fragte schüttelte nur verängstigt mit dem Kopf, der zweite rannte einfach weg und der dritte versuchte sich damit rauszureden, dass er von dieser neumodischen Technik keine Ahnung habe. Ich glaube diesen drei verdanke ich es, dass Alex auf meinem Foto fast ein bisschen lächelt. Danke =) Leider sieht man mein tolles „Ich hasse Alexander Kaschte“ Shirt auf dem Foto nicht...


27.11.13 20:05
 
Letzte Einträge: Spontantrip nach Berlin zu Lost Area und Lord of the Lost, Kleines Schmankerl zwichendurch, Alle guten Dinge sind drei, Spontankonzert mit Zwischenfall , Koffer packen für Powerkurztrip


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